Es war das Zeitalter von Leonardo da Vinci und Michelangelo, der aufgeklärten Kreativität und der unvergleichlichen intellektuellen Leistungen. Aber es war auch das Zeitalter Machievellis, der zügellosen Gesetzlosigkeit, des unaufhörlichen Krieges und der unsäglichen Verderbtheit. Im Zentrum der Weltordnung stand der Vatikan, der die Konflikte zwischen Königreichen und Imperien schlichte. Und im Zentrum des Vatikans befand sich ein Mann, dessen Streben nach Macht ihn dazu trieb, den ultimativen Preis anzustreben: den heiligen Stuhl von Rom. Er war ein Mann, dessen Name zum Synonym für Skrupellosigkeit werden sollte und dessen Herrschaft als das berüchtigtste Kapitel in der Geschichte der katholischen Kirche in die Geschichte eingehen sollte: Rodrigo Borgia. Seine vier Kinder - Juan, der Älteste, ein stolzer, fauler, skrupelloser Sexualtäter, Cesare, ein junger Mann, der zwischen einem Glauben, der nicht seine Berufung war, und seiner dunklen, gewalttätigen Natur hin- und hergerissen ist, Lucretia, ein junges Mädchen, das die geheime Macht der weiblichen Sexualität entdeckt, und Goffredo, ein unschuldiges Kind, das in einer von Konflikten zerrissenen Familie erwachsen wird - stellen Rodrigo vor eine ebenso große Herausforderung wie die politischen Manöver seiner politischen und religiösen Rivalen. Die einstündige dramatische Serie schilderte den Aufstieg des spanischen Kardinals und seines Clans, der eine Dynastie errichten wollte, die die ganze Welt beherrschen sollte. Obwohl Rodrigo ein Mann des Glaubens war, war er auch den Freuden des Fleisches verfallen. Er musste sich nicht nur mit den Intrigen und Verschwörungen seiner Kardinalskollegen und der Vertreter der Großmächte auseinandersetzen, sondern auch mit den erbitterten Rivalitäten unter den Geschwistern, die seine Familie zu zerreißen drohten. Diese Show war ein Hexenkessel aus Intrigen, Gewalt, Mord, Lust, Politik, Glaube, Inzest, Verrat und Erlösung, eine Geschichte, die so fesselnd und aufschlussreich ist wie die Zeit, in der sie spielt.