Im New York der 1980er Jahre fand die verfolgte und gemiedene schwule und transsexuelle Gemeinschaft in der Ballkultur ihren eigenen Sinn für Familie und Gesellschaft. Auch wenn sie in der Öffentlichkeit nicht in Erinnerung geblieben sind, haben sich diese traditionell nicht-weißen Jugendlichen gegen die Traditionen ihrer Familie gestellt, um sich auf kunstvolle Weise auszudrücken. Aber ihre Haltung und ihr Tanz haben ebenso viel Einfluss darauf, wie ihre Leistung beurteilt wird. Als Reagan an die Macht kam, die Gier zur universellen amerikanischen Tugend wurde und die AIDS-Epidemie die LGBQT-Gemeinschaft heimsuchte, bot die Ballkultur eine schwache, aber notwendige Zuflucht vor den Gefahren der Außenwelt.